Historische Kommission zu Berlin

17. September 2018 — Alles nur Krähenfüße? — 5. Nachwuchsworkshop des Netzwerks HiKo_21 mit Verleihung des HiKo_21 - Nachwuchspreises

2018 ging das Netzwerk in sein fünftes Jahr und aus diesem Anlass fand am 17. September ganztägig, in vier Modulen ein Grundkurs zur Lektüre historischer Quellen statt. Das Programm finden Sie hier.

Als Höhepunkt wurde am Abend erstmalig der HiKo_21 - Nachwuchspreis verliehen. Preisträgerin ist Stefanie Fink M.A., die eine Dissertation mit dem Arbeitstitel »Wie lernt und wie lehrt man die Baukunst?« Die Architektenausbildung an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg 1879–1922 vorbereitet.

Fotos: © Historische Kommission zu Berlin e.V. (Ellen Franke) & Kai Wenzel

17. Mai 2018 — Kiezgeschichte. Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin — Buchpräsentation

Die traditionellen Berliner Arbeiterbezirke Friedrichshain und Kreuzberg gehören heute zu den attraktivsten Wohnlagen der Stadt. Dabei galten die beiden Bezirke lange Zeit als das Armenhaus Berlins. Nach der Teilung der Stadt lagen Friedrichshain und Kreuzberg direkt an der Systemgrenze des Kalten Krieges zwischen Ost- und West-Berlin, doch trotz der Berliner Mauer teilten die benachbarten Bezirke ähnliche gesellschaftliche Herausforderungen und boten Freiräume für alternative Lebensformen. Seit dem Mauerfall haben sich Friedrichshain und Kreuzberg rasch wieder angenähert und bilden inzwischen einen gemeinsamen Stadtbezirk mit stetig wachsender Anziehungskraft. Dr. Hanno Hochmuth beschreibt in seinem Buch die Entwicklung Friedrichshains und Kreuzbergs vom Arbeiterviertel zum Szenekiez. Es untersucht die geteilte Geschichte Berlins am Beispiel des Wohnens, der Kirche und des Vergnügens und zeigt, wie der Kiez in Ost und West erfunden wurde. Das Programm finden Sie hier.

Fotos: © Historische Kommission zu Berlin e.V. (Ellen Franke)

HiKo_21 ‒ Nachwuchspreis

Erstmalig für 2018 schrieb die Historische Kommission zu Berlin e.V. einen Preis für Nachwuchsforschungen auf dem Gebiet der Landesgeschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen aus. Förderfähig sind laufende wissenschaftliche Projekte (Dissertationsvorhaben, Editionen, Archivaufenthalte, Ausstellungen, Tagungen, Workshops). Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und kann sowohl einer Einzelpersönlichkeit als auch einem Forscherteam zuerkannt werden. Bewerbungsfrist war der 15. April 2018. Nähere Informationen finden Sie hier.