Historische Kommission zu Berlin

Ellen Franke M.A.

Ellen Franke legte das Erste Juristische Staatsexamen in Potsdam ab und erwarb den Magister Artium in Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2003 bis 2009 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen im Berliner Raum tätig (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Historisches Institut der Universität Potsdam, Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam, Brandenburgische Historische Kommission e.V.). 2009 wechselte sie nach Wien. Dort arbeitete sie bis 2014 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien als Rechtshistorikerin. Im Sommer 2014 übernahm sie die wissenschaftliche Geschäftsführung der Historischen Kommission zu Berlin e.V. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Rechts- und Verfassungsgeschichte des Alten Reiches (insbesondere die Präsenz des Reiches im mittel- und norddeutschen Raum), die Historische Kriminalitätsforschung der Frühen Neuzeit, die berlin-brandenburgische Rechts- und Landesgeschichte sowie die Historische Kartographie.

   

Wichtige und aktuelle Publikationen - eine ausführliche Publikationsliste finden Sie hier

Denzler, Alexander/Franke, Ellen/Schneider, Britta (Hrsg.): Prozessakten, Parteien und Partikularinteressen. Höchstgerichtsbarkeit in der Mitte Europas vom 15. bis zum 19. Jahrhundert (bibliothek altes Reich 17), Berlin/Boston 2015.

Wie es gehalten werden soll. Recht und Rechtspflege in Lübben und der Niederlausitz vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte, Bd. 14), Berlin 2014.

Symbole der Macht – Macht der Symbole. Die Auflösung des obersächsischen Kreistages im Zuge der Kriegsvorbereitungen zur Befreiung Wiens von den Türken 1683, in: Göse, Frank u. a. (Hrsg.), Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft. Erste Brandenburgische Landesausstellung Schloss Doberlug, Dresden 2014, S. 76–83.

Bene appellatum et male iudicatum. Appellationen an den Reichshofrat in der Mitte des 17. Jahrhunderts an Beispielen aus dem Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis, in: Auer, Leopold/Ortlieb, Eva (Hrsg.), Appellation und Revision im Europa des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs, 3. Jg., Bd. 1/2013), Wien 2013, S. 121–145.

Von Schelmen, Schlägern, Schimpf und Schande. Kriminalität in einer frühneuzeitlichen Kleinstadt – Strasburg in der Uckermark (Konflikt, Verbrechen und Sanktion in der Gesellschaft Alteuropas. Fallstudien, Bd. 10), Köln/Weimar/Wien 2013.

Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Stifte, Klöster und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts, Teilbd. 1 und 2, hrsg. von Heinz-Dieter Heimann u. a. (Brandenburgische Historische Studien, Bd. 14), Berlin 2007 (2. Auflage 2009).

   

Kurzabriss der wissenschaftlichen Aktivitäten

Seit 2001           Ca. 370 Geschichtskarten zur brandenburgischen Kirchen-, Siedlungs- und Kunstgeschichte in Monographien, Sammelbänden und Zeitschriften, Ausstellungen und Präsentationen; erstellt mit einem digitalen Historischen Informationssystem

Seit 2002          Vorträge zur brandenburgischen Landes- und Rechtsgeschichte, zur Rechts- und Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches sowie zur Historischen Kartographie

Seit 2005          Aufsätze zur brandenburgischen Kriminalitäts- und Siedlungsgeschichte, zur Rechts- und Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches sowie zur Präsenz des Reiches im mitteldeutschen Raum

Seit 2007          Mitherausgeberin des Brandenburgischen Klosterbuches; Monographien zur brandenburgischen Rechts- und Landesgeschichte (zur Kriminalitätsgeschichte Strasburgs in der Uckermark sowie zur Rechtsgeschichte der Niederlausitz)

2012 bis 2018   Vorstandsmitglied des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit

Seit 2014          Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Historischen Kommission zu Berlin e.V.