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Aktuelles aus der HiKo

24 I HiKoPod I Die Gestapo-Lageberichte über die Reichshauptstadt Berlin – Mit Paula Oppermann

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Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) war eine der zentralen Organisationen im Dritten Reich, die dem nationalsozialistischen Regime dazu dienten, seine Macht zu sichern und seine Gegner zu überwachen und zu beseitigen. In ihren sogenannten Lageberichten wurden Meldungen über Ereignisse und Reaktionen der Bevölkerung auf politische Maßnahmen der Nationalsozialisten gesammelt und an die NS-Führung weitergeleitet. Heute können sie als wichtige Quelle für die Erforschung von staatlichem Terror und Gewalt, insbesondere in der Frühphase des Nationalsozialismus dienen. Insbesondere zu den politischen Rahmenbedingungen in der Reichshauptstadt Berlin geben die Berichte Auskunft. Die Historische Kommission zu Berlin erarbeitet aktuell die Edition der Gestapo-Lageberichte für Berlin von 1933–1936.

Im Podcast gibt die Historikerin Paula Oppermann einen Einblick in die laufende Arbeit am Editionsprojekt. Sie berichtet darüber, wie wichtig eine sorgfältige Kommentierung der Berichte ist und ordnet die Lageberichte sowie ihre Spezifika kritisch ein. Zugleich legt sie deren Entstehungs- und Überlieferungssituation dar. Außerdem erläutert sie den potenziellen Nutzen dieser Quellen für Forschung und Lehre und spricht über die eigenen Herausforderungen des Editionsprozesses. Hören Sie rein — https://hikopod.podigee.io/24-gestapo_edition

15. Mai 2024 – HiKo_21 – Nachwuchspreis 2024 – Bewerbungsfrist

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Zum siebten Mal schreibt die Historische Kommission zu Berlin e.V. den Preis zur Förderung von Nachwuchsforschungen auf dem Gebiet der Landesgeschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen aus. Förderfähig sind laufende wissenschaftliche Projekte noch nicht promovierter Nachwuchsforscher*innen (Dissertationsvorhaben, Archivaufenthalte, Tagungen & Workshops, Ausstellungen, Editionen, wissenschaftliche Vorhaben aus dem Bereich der Digital Humanities, Anträge zur Forschungsförderung oder die Finanzierung einer Kinderbetreuung während der Forschungsarbeit). Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2024.

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie hier.

Der Preis wird im kommenden Jahr wieder ausgeschrieben.

7. Juni 2024 – KI in der Geschichtswissenschaft. Chancen, Erwartungen und Herausforderungen | Jahrestreffen des Netzwerks HiKo_21 mit anschließender Buchpräsentation

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KI erobert zu Recht unsere Berufs- und Alltagswelt. Doch welchen Herausforderungen müssen wir uns als Historiker*innen stellen, wenn KI beginnt, selbst historiografisch tätig zu werden und durch Algorithmen produziertes, historisches Wissen auf den Markt gelangt? Darüber wollen wir mit DH-Experten offen diskutieren. Am Abend wird der Tagungsband ‚Groß-Berlin – ein großer Wurf?‘ präsentiert. Das Werk ist von Menschenhand geschrieben und herausgegeben von Mitgliedern des Netzwerks HiKo_21.

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21. Juni 2024 – Vorstandssitzung

 

Die Sommersitzung des Vorstands der Historischen Kommission findet am 21. Juni 2024 um 14 Uhr im Geheimen Staatsarchiv PK statt.

27. September 2024 – Grundwissenschaftlicher Workshop des Arbeitskreises Vormoderne (HiKo_21)

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Der 12. Workshop des Netzwerks HiKo_21 steht im Zeichen der Quellenarbeit. Wir bieten am 27. September 2024 um 10 Uhr einen grundwissenschaftlichen Workshop im Geheimen Staatsarchiv PK an. Gegenwärtig erarbeiten wir das Programm und sobald es feststeht, finden Sie es auf diesen Seiten.

25. Oktober 2024 – Vorstandssitzung

 

Die Herbstsitzung des Vorstands der Historischen Kommission findet am 25. Oktober 2024 um 14 Uhr im Vortragssaal des Mittelhofs in Berlin-Nikolassee statt.

4. April 2025 – 66. Jahresmitgliederversammlung

  |   Veranstaltungen

Die 66. Jahresmitgliederversammlung der Historischen Kommission zu Berlin e.V. findet am 4. April 2025 um 14 Uhr (s.t.) im Vortragssaal der Historischen Kommission im Mittelhof statt.