Historische Kommission zu Berlin Historische Kommission zu Berlin e.V.

Neuerscheinung — Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands — Band 62 (2016)

Im Juli dieses Jahres ist Band 62 des Jahrbuches für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands erschienen: Wolfgang Neugebauer/Klaus Neitmann/ Uwe Schaper (Hrsg.), Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands, Bd. 62 (2016), Berlin/Boston 2017, Verlag Walter de Gruyter.

Aus dem Inhalt:

Pas de deux? | Strukturelle Veränderungen in Schlesien durch den mittelalterlichen Landesausbau am Beispiel des Breslauer Bistumslandes Neisse-Ottmachau | Strukturreform um der Wirtschaftlichkeit willen? | »Gemeiner Landtschafft zu gute« | Möglichkeiten und Grenzen der »Traditionsehe« | Quelle als Politikum | Nachruf | Buchbesprechungen | Zeitschriftenumschau.

28. September 2017 — Abbruch und Neubau. Die Entstehung der Berliner City — 19 Uhr, ZLB Berlin-Saal

In Kooperation mit dem Landesarchiv Berlin, dem Landesdenkmalamt Berlin und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sowie dem Netzwerk_21 der Historischen Kommission zu Berlin wird am 28. September 2017 um 19 Uhr die Dissertation von David Koser: Abbruch und Neubau. Die Entstehung der Berliner City im Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin vorgestellt. Im Anschluss an die Buchpräsentation folgt die Podiumsdiskussion zum Thema: 25 Jahre neues Bauen im historischen Stadtkern. Bilanz und Perspektiven. Weitere Informationen können Sie dem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

11. Oktober 2017 — Sitzung des Historischen Beirats des Senators für Kultur und Europa

Der Historische Beirat des Senators für Kultur und Europa tagt am 11. Oktober 2017 am Sitz der Historischen Kommission zu Berlin e.V. in der Jägerstraße 22/23 (BBAW). Nähere Informationen zum Beirat finden Sie sowohl hier als auch auf der Website des Senators für Kultur und Europa.

27. Oktober 2017 – Revolution 1917–1920 in Berlin

Am 27. Oktober 2017 veranstaltet HiKo_21 unter der Federführung von Prof. Dr. Michael Wildt einen Workshop zum Thema »Revolution 1917–1920 in Berlin«. Die Veranstaltung wird im Hoffmann-Saal des Märkischen Museums stattfinden.

Ziel des eintägigen Workshops ist es, aktuelle Forschungen und laufende Projekte Berliner Institutionen zur Revolutionsgeschichte zu präsentieren. Junge Nachwuchswissenschaftler werden ihre Forschungen vorstellen und mit den Experten sowie einer interessierten Öffentlichkeit über ihre Fragestellungen, Thesen und Ergebnisse diskutieren. Das Programm mit allen Programmpunkten und zusätzlichen Informationen finden Sie hier. Bitte beachten Sie die Anmeldefrist bis 20. Oktober 2017.

10. November 2017 — Vorstandssitzung — Jägerstraße 22/23 (BBAW), Konferenzraum 228

Der Vorstand der Historischen Kommission trifft sich am 10. November 2017 um 14 Uhr zur Vorstandssitzung.

1. Dezember 2017 — Gedenktafel-Enthüllung zu Ehren von Theodor Mommsen — 16 Uhr, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

Anlässlich seines 200. Geburtstages ehrt die Senatsverwaltung für Kultur und Europa den großen Historiker, Altertumswissenschaftler und Wissenschaftsorganisator Theodor Mommsen (18171903) mit einer Berliner Gedenktafel.

Theodor Mommsen gehört zu den größten Historikern des 19. Jahrhunderts und darf als einer der bedeutendsten Persönlichkeiten, die in Berlin gewirkt haben, bezeichnet werden. Sein mehrbändiges Werk Römische Geschichte, wofür er 1902 den Literatur-Nobelpreis erhielt, zählt zu den Standardwerken der Geschichtsschreibung und »ist bis heute eines der meistgelesenen und meistübersetzten Geschichtswerke der deutschen Sprache«. Die Gesamtzahl seiner Publikationen wird auf ca. 1.600 geschätzt. Zugleich kann er als erfolgreicher »Wissenschaftsmanager« bezeichnet werden. Ihm gelang es, historische Forschung erstmals in großem Stil an der Preußischen Akademie der Wissenschaften zu verankern und zu organisieren. Als (in den späten Jahren links-)liberaler Politiker focht er für einen »modernen zukunftsorientierten Liberalismus« und vertrat die These von der Schaffung der »Vereinigten Staaten Europas«. In dieser Eigenschaft stritt er couragiert auch für die Interessen der jüdischen Bevölkerung. »Konservatives preußisches Junkertum, konfessionelle Parteien, Militarismus und Antisemitismus, das war jene grauenvolle geistige Mischung«, die Mommsen verhasst war und die er zeitlebens zu bekämpfen trachtete. Seine großartigen Leistungen als Geisteswissenschaftler, die »grundlegend, unerreicht und unüberholt« sind, sein Wirken als liberal gesinnter, europäisch denkender Politiker sowie sein Engagement als freiheitlich gesinnter Bürger begründen seinen weit über Berlin hinausragenden, bis zum heutigen Tag geltenden exzellenten Ruf.

Sobald das Programm feststeht, finden Sie es wie gewohnt auf dieser Seite.

23. März 2018 — 59. Jahresmitgliederversammlung — Vortragssaal

Die 59. Jahresmitgliederversammlung findet am 23. März 2018 statt. Alle Mitglieder der Historischen Kommission zu Berlin sind sehr herzlich eingeladen!

Weitere Termine, Veranstaltungen und Hinweise

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Beginn:
Di, 05.Sep.2017 um 16:00
Ende:
Di, 05.Sep.2017 um 17:00

Tag der offenen Tür im Mittelhof

9. September 2017 — Tag der offenen Tür

Beginn:
Sa, 09.Sep.2017 um 12:00