Historische Kommission zu Berlin

23. September 2022 – Jahrestreffen des Netzwerks HiKo_21

Das regelmäßige Jahrestreffen des Netzwerks zum Austausch über Erreichtes und Vergangenes sowie über die zukünftigen Planungen wird 2022 am 23. September um 14 Uhr im Konferenzraum 1 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfinden.

28. Oktober 2022 – Vorstandssitzung

Die Herbstsitzung des Vorstands der Historischen Kommission findet am 28. Oktober 2022 um 14 Uhr im Vortragssaal des Mittelhofs in Berlin-Nikolassee statt.

17. & 18. November 2022 – Nachwuchsforum zur Preußischen Geschichte

Das erste HiKo_21 – Nachwuchsforum findet am 17. & 18. November 2022 im Vortragssaal der Historischen Kommission im Mittelhof (Kirchweg 33, 14129 Berlin) statt. Das Programm finden Sie hier. Das Spektrum der Vorträge reicht von den Abgeordneten im Preußischen Abgeordnetenhaus bis zur Medizin im langen 19. Jahrhundert. Bitte melden Sie sich bis zum 7. November 2022 unter info[-at-]hiko-berlin.de an.

Das Forum ist eine Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Preußischen Geschichte. Es dient der Präsentation und dem Austausch über Projekte unabhängig von Epoche und methodischem Zugriff. Zugleich bietet es einen Raum, um Anregungen für laufende Vorhaben zu sammeln, Forschungs-Netzwerke aufzubauen und die Sichtbarkeit der Disziplin 'Preußische Geschichte' nach außen zu erhöhen. Als offene, niederschwellige Veranstaltung soll es junge Forscherinnen und Forscher untereinander sowie mit Expertinnen und Experten der Preußenforschung vernetzen.

 

23. November 2022, 17 Uhr – Verleihung der HiKo_21 – Nachwuchspreise 2022 an Philipp Dinkelaker M.A. und Jan Markert M.A. – Einstein-Saal der BBAW – zugleich Vorstellung des Projekts ‚Edition der Gestapo-Lageberichte für die Reichshauptstadt Berlin'

Erstmalig wird aufgrund der hohen Qualität der beiden Bewerbungen der HiKo_21 – Nachwuchspreis gedoppelt. Unsere diesjährigen Preisträger sind: Philipp Dinkelaker M.A. und Jan Markert M.A.

Philipp Dinkelaker untersucht in seinem innovativen Dissertationsprojekt den Antisemitismus in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Dabei richtet er seinen Blick auf beide deutschen Staaten. Sein Untersuchungsgegenstand ist die erzwungene Kollaboration von Jüdinnen und Juden durch die Gestapo und deren erpresste Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst zum Schaden der jüdischen Mitbürger*innen. Indem Herr Dinkelaker über die Systemgrenze hinweg die innerjüdischen Aufarbeitungsprozesse zu diesen Zwangstaten mit der nichtjüdischen NS-Aufarbeitung durch die deutsche Gesellschaft miteinander verbindet, gelingt ihm ein interessanter sowie plausibler Zugang zur Erforschung des Antisemitismus nach 1945. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur gegenwärtigen Antisemitismusdebatte.

Unser Preisträger Jan Markert schreibt eine politische Biografie zum preußischen König (und späteren deutschen Kaiser) Wilhelm I. Sein Dissertationsprojekt lautet Wer Deutschland regieren will, muß es sich erobern. Die politische Biographie Wilhelms I. und sein Einfluss auf die Transformation der Hohenzollernmonarchie 1840–1866. Seine Forschungen beruhen auf einer beeindruckend großen Quellenbasis, bestehend aus mehreren tausend Briefen sowie aus Tagebüchern und Nachlässen. Insbesondere der Fokus auf bisher noch ungenutzte archivalische Quellen wurde von der Kommission als herausragend gewertet. Mit seinen Arbeiten trägt Herr Markert zum gegenwärtigen Monarchiediskurs in der Preußenforschung wesentlich bei und er bereichert die Historiografie zur Preußischen Geschichte im 19. Jahrhundert auf überzeugende Weise.

Die Preisverleihungen finden zusammen mit einer Präsentation des Drittmittelprojekts ‚Edition der Gestapo-Lageberichte für die Reichshauptstadt Berlin‘, das am 1. Oktober 2022 startet und von der Fritz Thyssen Stiftung für zwei Jahre finanziell gefördert wird, statt.

Sobald das Programm für die Veranstaltung finalisiert ist, finden Sie es auf dieser Seite.

31. März 2023 – 64. Jahresmitgliederversammlung

Die 64. Jahresmitgliederversammlung der Historischen Kommission zu Berlin e.V. findet am 31. März 2023 um 14 Uhr (s.t.) im Vortragssaal der Historischen Kommission im Mittelhof statt.