Das Auftaktsymposium
Im Frühjahr 2027 wird die Historische Kommission ein Auftaktsymposium durchführen.
Mit dieser Veranstaltung startet die Historische Kommission ihre Aktivitäten auf dem Weg zu Berlin800. Sie verfolgt mit dem Symposium das Ziel, historische Schaltzentralen und vergangene Großereignisse vergleichend zu erforschen, die – bezogen auf Stadtjubiläen – eingesetzt wurden, um historische Gesellschaften zusammenzuhalten. Andererseits ist die Kommission bestrebt, zahlreiche gegenwärtig existierende Geschichtsbilder zusammenzubinden, um möglichst viele und diverse Bevölkerungsgruppen für das Stadtjubiläum zu gewinnen. Dazu werden im Symposium folgende Schwerpunkte gesetzt:
- Der Umgang mit dem schwierigen Jubiläumserbe wird rückblickend und vergleichend thematisiert.
- Vergleichend zu anderen Metropolen und Großstädten wird untersucht, wie andere Gemeinwesen mit Jubiläen umgingen (und umgehen). Welche Metanarrative existierten dort oder existieren weiterhin?
- Berlin wird als urbaner Lebensraum der Berliner*innen, die die vielfältigen inneren Urbanisierungsprozesse tragen, ins Zentrum gestellt. Es soll auf die Bürger*innen fokussiert werden, die die mittelalterliche Handelsstadt, preußische Residenzstadt, deutsche Hauptstadt und europäische Metropole in der Vergangenheit gestalteten (und auch heute die Gegenwart und Zukunft maßgeblich prägen). Im Vordergrund steht Berlin als multikulturelle, diverse, hyperkomplexe und moderne Metropolgesellschaft.
Wir sind gegenwärtig dabei, das Programm zu erarbeiten. Sie finden es zu gegebener Zeit auf diesen Seiten.