Historische Kommission zu Berlin

29. & 30. Oktober 2020 — Ein großer Wurf? 100 Jahre Groß-Berlin. Metropolen, Akteure und Wirkungen in vergleichender Perspektive — 9. wissenschaftliche Nachwuchstagung

Das Groß-Berlin-Gesetz von 1920 war die Bedingung für Berlins Entwicklung zur Weltstadt und schuf eine Metropolstruktur, die heute noch Gültigkeit besitzt. Doch erfuhr dieses Schlüsselereignis der Stadtgeschichte lange Zeit verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit – insbesondere aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Sicht. Hier setzt die wissenschaftliche Tagung des Nachwuchsnetzwerks HiKo_21 an. Im Jubiläumsjahr 2020 will sie die Bildung Groß-Berlins und deren Wegbereiter, deren Wirkung auf Alltag und Stadtgesellschaft sowie die Austauschprozesse Groß-Berlins mit anderen Metropolen neu betrachten. Mit diesen akteurszentrierten Zugängen soll unser Verständnis von Berlin als gewachsene (und wachsende) Großstadt geschärft werden.

Die Tagung wurde aufgrund der Coronapandemie als Online-Tagung via Zoom durchgeführt. Den Mitschnitt der Konferenz finden Sie hier.

28. September 2020 — Verleihung des HiKo_21 - Nachwuchspreises 2020 an David Stellmacher

Der diesjährige HiKo_21 - Nachwuchspreis 2020 wurde an David Stellmacher (Universität Potsdam) verliehen. Herr Stellmacher erhielt den Förderpreis für sein laufendes Dissertationsprojekt zum Thema ›Nicht freye Menschen, sondern unmündige Schüler? Frühneuzeitliche Studentenkulturen an der Jesuitenuniversität Leopoldina Breslau‹.

Fotos: © Historische Kommission zu Berlin e.V. (Ellen Franke)

24. August 2020 — Jahrestreffen des Nachwuchsnetzwerks HiKo_21

Die Mitglieder des Netzwerks HiKo_21 trafen sich am 24. August 2020 im Mittelhof in Berlin-Nikolassee zur Sommersitzung, um die anstehenden Projekte, Initiativen und Ideen für zukünftige Veranstaltungen zu besprechen.

15. Mai 2020 — Bewerbungsfrist — HiKo_21 ‒ Nachwuchspreis 2020

Zum 3. Mal schrieb die Historische Kommission zu Berlin e.V. einen Preis für Nachwuchsforschungen auf dem Gebiet der Landesgeschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen aus. Förderfähig sind laufende wissenschaftliche Projekte (Dissertationsvorhaben, Editionen, Archivaufenthalte, Ausstellungen, Tagungen, Workshops). Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und kann sowohl einer Einzelpersönlichkeit als auch einem Forscherteam zuerkannt werden. Bewerbungsfrist war der 15. Mai 2020.

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie hier.

24. April 2020 — der 8. Nachwuchsworkshop des Netzwerks HiKo_21 in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin wurde aufgrund der Coronavirus-Epidemie verschoben

Gemeinsam mit dem Bereich Berlin-Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) hatte das Nachwuchsnetzwerk HiKo_21 den 8. Nachwuchsworkshop vorbereitet, der wieder Einblicke in interessante Quellenbestände vermittelt hätte. Doch aufgrund der Coronavirus-Epidemie musste dieser Workshop auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Wir halten an einer Durchführung der Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt fest und freuen uns, Ihnen dann die Bestände der Berlin-Sammlungen, die mehr als 200.000 Bücher, 400 aktuelle und historische Zeitungen auf Mikrofilm, 15.000 Ansichtskarten und vieles mehr zum Thema Berlin umfassen, zu präsentieren. Im Workshop werden Einblicke in die Tätigkeiten der Abteilung gegeben – in die Digitalisierung von Beständen, in die Provenienzforschung und in die Recherchemöglichkeiten innerhalb de Bestandes. In kleinen Gruppen können die Teilnehmer*innen gegen Ende der Veranstaltung ihr erworbenes Wissen vertiefen.

Das eigentlich für den 24. April 2020 vorgesehene Programm, das zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden wird, finden Sie hier.

29. Februar 2020 — Einsendeschluss — Call for Papers — Ein großer Wurf? 100 Jahre Groß-Berlin-Gesetz — 9. Nachwuchstagung des Netzwerks HiKo_21 — 29. und 30. Oktober 2020

Das 100-jährige Jubiläum des Groß-Berlin-Gesetzes von 1920, das die Grundlage für die Schaffung der modernen Metropole schuf, nimmt das Netzwerk HiKo_21 zum Anlass, auf einer wissenschaftlichen Tagung neue interdisziplinär ausgerichtete Fragen an die Quellen zu richten. Intendiert ist, die Bildung Groß-Berlins aus kultur- und sozialgeschichtlicher Perspektive neu zu betrachten. Die Entwicklung Berlins zur Weltstadt, der Relevanzgrad des Groß-Berlins-Gesetzes von 1920 und dessen Aktualität sollen dabei querschnittsartig anhand einer Auswahl miteinander verwobener Themenfelder untersucht werden. Ziel ist es, in vergleichender Perspektive die historischen Entscheidungsprozesse, Interessensphären und Wirkungsräume herauszuschälen, um unser Verständnis von Berlin als gewachsene (und wachsende) Metropole weiter zu schärfen.

Dazu führte die Vorbereitungsgruppe innerhalb des Netzwerks einen Call for Papers durch; der Einsendeschluss war der 29. Februar 2020.