Historische Kommission zu Berlin Historische Kommission zu Berlin e.V.

Jugend forscht – das Nachwuchs-Programm HiKo_21

Im Sommer 2014 ist von der Historischen Kommission zu Berlin das Nachwuchs-Programm HiKo_21 ins Leben gerufen worden, in dem sich junge Wissenschaftler*innen informell miteinander vernetzen können. Damit wird jungen Forscher*innen ein Forum geboten, sich auszutauschen und mit Experten des Faches ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise können sich die Nachwuchskräfte mit ihren Ideen, Methoden und Forschungen einbringen und sogleich von der Kommission profitieren. Im Rahmen des Programms werden jährlich Workshops zu aktuellen Forschungsfragen oder aber zu bestimmten Quellenbeständen angeboten.

Wir laden alle Interessent*innen zur Teilnahme ein und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit!

Was läuft 2017?

27. Oktober 2017 – Revolution 1917–1920 in Berlin – der Call for Papers ist online

Am 27. Oktober 2017 veranstaltet HiKo_21 unter der Federführung von Prof. Dr. Michael Wildt einen Workshop zum Thema "Revolution 1917–1920 in Berlin". Die Veranstaltung wird im Hoffmann-Saal des Märkischen Museums stattfinden. Gegenwärtig erarbeiten wir das Programm, das Sie – wie gewohnt – dann auch auf dieser Website finden werden. Den bereits geschlossenen Call for Papers (30. Juni 2017) können Sie hier einsehen.

9. Mai 2017 – Workshop "Alltag und politische Realität vor dem Berliner Landgericht" – Kooperationsveranstaltung mit dem Landesarchiv Berlin und dem IfG der Humboldt-Universität

In einer Kooperationsveranstaltung des Landesarchivs Berlin, des Instituts für Geschichtswissenschaften sowie des Nachwuchs-Netzwerks HiKo_21 stellten junge Studierende ihre Arbeitsergebnisse zur Strafverfolgung im Nationalsozialismus, die sie im Rahmen eines Masterseminars im Wintersemester 2016/17 an der Humboldt-Universität anhand des Archivbestands Generalstaatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin gewonnen haben, vor.

Das Programm finden Sie hier.

4. November 2016 – Einen Plan haben... Karten als Quellen in der Geschichtswissenschaft

Am 4. November 2016 fand ein quellenseitiger Workshop statt – es wurden historische Karten als Quellengattung in den Vordergrund gestellt. Mit dem Titel "Einen Plan haben... Karten als Quellen in der Geschichtswissenschaft" boten wir gemeinsam mit dem Landesarchiv Berlin und dem Geheimen Staatsarchiv PK nicht nur einen Rundgang durch die Kartensammlung des Landesarchivs sowie durch verschiedene Kartentypen an, sondern auch einen methodisch-theoretischen Einführungsvortrag zum sogenannten spatial turn. 

Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an fortgeschrittene Studierende sowie Doktorand*innen der Geschichtswissenschaft, die sich für historische Karten als Quellen interessieren. Vorkenntnisse waren nicht notwendig.

Das Medium Karte als Produkt politischen und verwaltungs-bürokratischen Handelns wurde in historischer Perspektive vorgestellt – vor dem Hintergrund, dass die dargestellten Räume sozial geschaffen und mitnichten statisch waren bzw. sind.

Es war intendiert, den Teilnehmer*innen die „Macht der Karten“ (Abstraktion, Missbrauch, Manipulation) in Ansätzen zu vermitteln. Und nicht zuletzt konnten die Interessenten in Gruppen erproben, wie Karten gelesen werden, wo ihre Erkenntnispotentiale liegen, aber auch ihre Grenzen gezogen werden müssen. Auf diese Weise wurde jungen Historiker*innen ein interessanter Einstieg in die Welt der historischen Karten gegeben.

Das Programm finden Sie hier und einen Workshopbericht, verfasst von Günter Lipfert, können Sie hier einsehen.

Die Teilnehmerzahl war auf 35 Personen begrenzt.

4. & 5. Dezember 2015 – Quo vadis, Landesgeschichte?

Am 4. & 5. Dezember 2015 fand der 2. Nachwuchsworkshop des Netzwerks statt. Er trug den Titel Quo vadis, Landesgeschichte? Neue Ansätze zur Erforschung der Geschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen. Ziel des Workshops war es, die Region in größere geschichtswissenschaftliche Zusammenhänge einzubetten und einen Blick auf die Zentrale in ihrer jeweiligen Ausformung zu werfen. Auf diese Weise sollte die seit Jahrzehnten geforderte Verknüpfung der Landesgeschichte mit der Reichsgeschichte befördert werden – ein Forschungspostulat, das bis heute aktuell geblieben ist.

Es stellten 16 Nachwuchswissenschaftler ihre laufenden Forschungen und Qualifikationsarbeiten vor und diskutierten mit den Experten.

Das Programm finden Sie hier.

 

22. November 2014 – Was nicht zu den Akten kam...

Den erfolgreichen Auftakt bildete im November 2014 ein Workshop zu Nachlässen und Familienarchiven im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, der so stark nachgefragt war, dass wir die Veranstaltung im April 2015 in gleicher Form wiederholten.