Historische Kommission zu Berlin

Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin e.V.

Die Historische Kommission betreut und verantwortet neben dem Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands mehrere Schriftenreihen sowie verschiedene Kartenwerke. Ferner gehört das dreibändige »Handbuch der Preußischen Geschichte« zu den Standardwerken. In Überblicks- und Einzeldarstellungen zu den drei von der Kommission vertretenen Themenbereichen Berlin – Brandenburg – Preußen werden die aktuellen Forschungen publiziert.

Auf den Einzelseiten der Schriftenreihen werden überwiegend die Publikationen genannt, die seit der Umwandlung der Kommission in eine traditionelle landesgeschichtliche Historische Kommission erschienen sind. Die älteren, vor 2000 erschienenen Werke finden Sie im Gesamtverzeichnis.

   

  

Zuletzt erschienen

Christiane Schuchard (Bearb.),

Die brandenburgischen Kirchenvisitations-Abschiede und -Register des XVI. und XVII. Jahrhunderts, Band 4/1: Mittlere Mittelmark (Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Bd. 109/1), Berlin 2019, Verlag Walter de Gruyter.

Bd. 63 (2017), Berlin/Boston 2018, Verlag Walter de Gruyter.

Aus dem Inhalt:

Die Gänseburg bei Pollitz (Altmark) und die Edlen Herren Gans zwischen Aland und Elbe | Stadtherrschaft und Stadtgemeinde in neumärkischen Städten des späten Mittelalters im brandenburgischen Vergleich | Von einer Ordens- zu einer städtischen Einrichtung: die Kloster-Hospital-Anlage in der Altstadt Brandenburg | Zwischen Marginalisierung und Übermächtigung | Wie Feuer und Wasser? | Kleine Leute in der Großen Depression | Forschungsbericht | Buchbesprechungen | Zeitschriftenumschau.

Susanne Doetz/Christoph Kopke, »und dürfen das Krankenhaus nicht mehr betreten«. Der Ausschluss jüdischer und politisch unerwünschter Ärztinnen und Ärzte aus dem Berliner städtischen Gesundheitswesen 1933–1945, Berlin 2018, Hentrich & Hentrich.

Aus dem Inhalt:

Unmittelbar nach der NS-Macht­übernahme kam es auch in der Gesundheitspo­litik und im öffentlichen Gesund­heitswesen zu tiefgreifenden Um­brüchen. Auf der Grundlage des »Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums« vom 7. April 1933 wurden jüdische und politisch missliebige Ärztinnen und Ärzte aus dem staatlichen und kommunalen Gesundheits­wesen entfernt. Die Entlassungen bildeten den Auftakt zu einer Politik systematischer Entrechtung und ökonomischer Ausgrenzung, die 1938 mit dem Entzug der Approbation für alle jüdischen Mediziner einen vorläufigen Schlusspunkt fand. Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte mussten emigrieren, töteten sich selbst oder wurden schließlich Opfer der Shoah. Im Rahmen eines Forschungs­projekts der Historischen Kom­mission zu Berlin recherchierten die Autoren die Schicksale von rund 450 verfolgten Ärztinnen und Ärzte in städtischen Berliner Krankenhäusern und Gesund­heitseinrichtungen, die in die­sem Gedenkbuch und in einer Online-Datenbank nun der Öf­fentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schriftenreihen

Jahrbuch

Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands -

Zeitschrift für vergleichende und preußische Landesgeschichte.

Handbuch der Preußischen Geschichte

Einzelwerke

Die außerhalb der Schriftenreihen veröffentlichten Einzelwerke finden Sie hier.

Gesamtverzeichnis

Ein Gesamtverzeichnis aller Veröffentlichungen vor 2000 enthält der Band Die Historische Kommission zu Berlin. Forschungen und Publikationen zur Geschichte von Berlin-Brandenburg und Brandenburg-Preußen
(Kleine Schriftenreihe der Historischen Kommission zu Berlin, H. 3). Potsdam 2000, Verlag für Berlin-Brandenburg; heute: BWV. Berliner Wissenschafts-Verlag, S. 55-79.