Historische Kommission zu Berlin Historische Kommission zu Berlin e.V.

Wofür steht die Historische Kommission?

Seit ihrer Wiederbegründung am 13. Februar 1959 – zunächst als „Historische Kommission zu Berlin beim Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität“, dann als „Historische Kommission zu Berlin e.V.“ – sieht sich die Kommission in der Tradition ihrer Vorgängerinstitutionen. Insbesondere knüpft sie an die 1925 konstituierte „Historische Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin“ an, die wiederum auf den im 19. Jahrhundert durch und für Fachwissenschaftler gegründeten „Verein für die Geschichte der Mark Brandenburg“ zurückgeht.

Einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Vereins bietet der Band "Die Historische Kommission zu Berlin", der auch eine ausführliche Chronik bis zum Jahr 2000 enthält.

Der Kommission gehören gegenwärtig 97 kooptierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an. Jede und jeder Einzelne zeichnet sich aufgrund seines wissenschaftlichen Renommees als auch aufgrund seiner Verdienste für die berlin-brandenburgische sowie preußische Landesgeschichte aus.

Nachdem sich die „Historische Kommission zu Berlin“ zwischenzeitlich auch weiteren historischen Forschungsbereichen zugewandt hatte, konzentriert sie sich nach einer Umstrukturierung im Jahr 1996 wieder auf ihr ursprüngliches Aufgabenfeld: So fördert ihre internationale Mitgliederschaft satzungsgemäß Forschungen auf dem Gebiet der Landesgeschichte und der Historischen Landeskunde von Berlin-Brandenburg sowie von Brandenburg-Preußen durch wissenschaftliche Projekte, Publikationen, Vorträge, Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen.

Die drei Forschungsschwerpunkte Berlin – Brandenburg – Preußen werden durch drei Sektionen vertreten.

In ihrem Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands  veröffentlicht die Kommission Beiträge zur Geschichte des historischen Mitteldeutschlands und der ehemals preußischen Provinzen östlich von Oder und Neiße. In einem ausführlichen Rezensionsteil werden Neuerscheinungen zur Geschichte dieser Gebiete besprochen. Eine Zeitschriftenschau referiert entsprechende Veröffentlichungen in Periodika. 

Das gesamte wissenschaftliche Spektrum der Kommission wird in mehreren Schriftenreihen dokumentiert.

Darüber hinaus begleitet sie Vorhaben von allgemeinem kulturgeschichtlichem Interesse sowie Medienprojekte. Seit 1993 wird auch das Berliner Gedenktafel-Programm wissenschaftlich und organisatorisch von der Historischen Kommission betreut.

 

 

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